Modulare Fortbildung zur
Förderung einer
datenfreundlichen Schulkultur

Auf dieser Seite finden Sie eine Kurzbeschreibung einer modularen Fortbildung zur datengestützten Schulentwicklung. Sie richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal und ist auf die Dauer von einem Schuljahr ausgelegt.
Die Fortbildung gliedert sich in Grundlagen- (GM) und Schwerpunktmodule (SM), die flexibel kombiniert, frei wählbar und an den individuellen Bedarfen der jeweiligen Schule angepasst werden können. Die Schwerpunktmodule finden in der Phase zwischen den Grundlagenmodulen statt. Die Fortbildung ist so konzipiert, dass ein regelmäßiger Austausch in einer multiprofessionellen Steuergruppe angestrebt wird. Ergänzend stehen verschiedene Materialien und Empfehlungen zu digitalen Tools zur Verfügung, die die Teilnehmenden darin unterstützen, datengestützte Prozesse nachhaltig in der Schule zu verankern.

Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung an Ganztagsgrundschulen

In den aktuellen Diskursen um Schul- und Unterrichtsqualität gewinnt der Terminus der datengestützten Schulentwicklung (DGSE) zunehmend an Bedeutung. Insbesondere in Zeiten sinkender Basiskompetenzen von Schüler:innen wird DGSE als ein zentraler Ansatz zur Verbesserung von Lernentwicklung und Unterrichtsqualität betrachtet (SWK, 2022). Mit DGSE wird auf Einzelschulebene das Ziel verfolgt, Daten und Informationen systematisch zu sammeln, zu organisieren und auf dieser Basis evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen (Sliwka, 2024). Ganztagsgrundschulen sehen sich daher mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert, denn sie spielen eine Schlüsselrolle im Aufbau grundlegender Kompetenzen der Lernenden und sind gleichzeitig zur multiprofessionellen Zusammenarbeit verpflichtet (GaFöG, 2022). Die systematische Nutzung von Daten in multiprofessionellen Teams ist daher von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Schulentwicklung.

Empirische Befunde zeigen darüber hinaus, dass DGSE lernförderlich sein kann, wenn Daten systematisch in einem qualitätsorientierten Zyklus genutzt werden (Hebbecker et al., 2022; Muijs et al., 2004; Thiel et al., 2019). Die Bestandsaufnahme von Thiel et al. (2019) unterstreicht dabei ein länderübergreifend gemeinsames Verständnis, wonach Qualitätssicherung als ein fortlaufender Prozess aus Planung, Durchführung und Evaluation gestaltet sein muss, um seine Wirksamkeit zu entfalten. Ein verbreitetes Datennutzungsmodell stellt der Datennutzungszyklus nach Mandinach und Gummer (2016) dar (Abbildung 1). Dieser beschreibt einen systematischen, fünfstufigen Prozess zur datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung. Ausgehend von einer konkreten Fragestellung werden relevante Daten erschlossen und durch Analyse und Interpretation in handlungsrelevante Informationen transformiert, die die Grundlage für gezielte Maßnahmen und Entscheidungen bilden. Durch eine abschließende Evaluation wird die Wirkung der getroffenen Maßnahmen geprüft, was den Prozess als fortlaufenden, iterativen Kreislauf kennzeichnet, der bei Bedarf mit gegebenenfalls neuen Fragestellungen von vorn beginnt.

Die Fortbildung orientiert sich an diesem Datennutzungszyklus, begreift ihn jedoch nicht als starre Abfolge, sondern als einen flexiblen Prozess. Da Entscheidungsprozesse in der Schulpraxis selten linear verlaufen und Schulen oft an unterschiedlichen Punkten stehen (Bohl, 2009) – etwa bereits datenbasiert Maßnahmen umgesetzt haben, aber Unterstützung bei deren Evaluation benötigen –, sind die Inhalte modular aufgebaut und nicht durchgehend chronologisch anhand des Zyklus angeordnet. Dies soll einen bedarfsorientierten Einstieg an jeder Stelle des Zyklus ermöglichen, ohne ihn von Beginn an durchlaufen zu müssen. Der Datennutzungszyklus soll in erster Linie als situationsgerechtes Navigationsinstrument dienen, um bereits vorhandene Ressourcen und das professionelle Wissen der Schulen zu integrieren und optimal darauf aufzubauen.

Abbildung 1: Kreislauf der datenbasierten Entscheidungsfindung nach Mandinach und Gummer (2016) als theoretische Grundlage der Fortbildung

Takeaways der Fortbildung

Die Teilnehmenden der Fortbildung…

1)… gewinnen ein Verständnis für Grundlagen und Potenziale datengestützter Schul- und Unterrichtsentwicklung.

2)… gestalten Schulentwicklung multiprofessionell und leiten aus Daten gemeinsame Ziele, Strategien und Maßnahmen ab.

3)… binden Daten aus Bedarfsanalysen, (Lernverlaufs-) Diagnosen und Evaluationen in Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozesse ein.

4)… reflektieren Veränderungen sowie Chancen und Grenzen des Schulentwicklungsprozesses und der eingesetzten Methoden.

Beschreibung zur Durchführung der einzelnen Module

Grundlagenmodul 1: Einstieg zum Thema datengestützte Schulentwicklung an Ganztagsgrundschulen

Format:

Präsenzveranstaltung

Schwerpunkte

  • Einführung in das Thema datengestützte Schulentwicklung
  • Multiprofessioneller Austausch und Reflexion über den Status Quo: aktuelle Datennutzung in den Bereichen Lehren und Lernen, Schulentwicklung und Ganztag
  • Reflexion und Austausch über Digitalisierung sowie Chancen und Herausforderungen
  • Ableitung schulischer Bedarfe und Entwicklungsthemen auf Basis der Reflexion

Ziele

  • Die Teilnehmenden kennen die Grundprinzipien datengestützter Schulentwicklung und können Anwendungsmöglichkeiten von Daten benennen.
  • Die Teilnehmenden reflektieren ihre bisherige Datennutzung in den Bereichen Lehren und Lernen, Schulentwicklung und Ganztag und dokumentieren ihre wichtigsten Erkenntnisse.
  • Die Teilnehmenden tauschen sich im Kollegium gezielt und multiprofessionell über Chancen und Herausforderungen der Datennutzung und Digitalisierung an ihrer Schule aus.
  • Die Teilnehmenden erarbeiten zentrale Bedarfe und priorisieren diese, um gemeinsame Entwicklungsthemen für die weitere Zusammenarbeit festzulegen.

Zielgruppe

  • Schulleitungen
  • Lehrkräfte
  • pädagogisches Personal

Anzahl Teilnehmende

Max. 32 Personen

Sollte die maximale Teilnehmer:innenanzahl vom Kollegium überschritten werden, empfiehlt sich eine gezielte Auswahl der Teilnehmenden. Folgende Kriterien können dabei hilfreich sein:

  • Personen mit Entscheidungs- und/oder Steuerungsverantwortung
  • Personen mit hoher Akzeptanz im Kollegium
  • Vertreter:innen aus dem Unterricht und dem Ganztag
  • Fachkonferenzleitungen
  • Digitalisierungsbeauftragte:r
  • Datenschutzbeauftragte:r
  • Mitglieder der Steuergruppe
  • Ganztagskoordination

Ziel ist die Teilnahme eines multiprofessionellen Teams, das unterschiedliche Perspektiven aus Schule und Ganztag einbringt und die Ergebnisse der Fortbildung wirksam in die schulische Praxis transferiert.

Zeitumfang

ca. 90 bis 120 Minuten

Modulbeschreibung

Das Grundlagenmodul 1 bietet einen fundierten Einstieg in das Thema datengestützte Schulentwicklung an Ganztagsgrundschulen und kann als Auftaktveranstaltung für die folgende Zusammenarbeit mit der Schule gesehen werden. Es schafft Raum für einen strukturierten, multiprofessionellen Austausch über die Bedeutung und Nutzung von Daten und Digitalisierung im schulischen Alltag. Im Rahmen eines Worldcafés erarbeiten und priorisieren die Teilnehmenden zunächst ihre Bedarfe, um anschließend konkrete Entwicklungsthemen abzuleiten. Am Ende des Moduls wird eine Steuergruppe gebildet, die den weiteren Prozess vor Ort koordiniert und begleitet.

Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden anhand von (Praxis-)Beispielen eine kurze Einführung in die Grundlagen datengestützter Schulentwicklung sowie in Funktionen der schulischen Datennutzung. Zudem wird anhand von einer kurzen Abfrage gesammelt, welche Daten bereits an der Schule für welche Zwecke genutzt werden.

Im Mittelpunkt des Moduls steht ein multiprofessioneller Austausch im Format eines Worldcafés. In gemischten Gruppen (max. 8 Personen) aus Lehrkräften, pädagogischem Personal und weiteren schulischen Akteur:innen diskutieren die Teilnehmenden in drei Schritten den aktuellen Umgang mit Daten im Rahmen der Themenbereiche „Lehren und Lernen“, „Schulentwicklung“, „Ganztag“ und „Digitalisierung“:

1. Analysieren – Status quo der Datennutzung

  • Klärung, welche Rolle Daten in verschiedenen Bereichen des schulischen Alltags bereits einnehmen
  • Austausch darüber, wer welche Daten bereits zu welchem Zweck nutzt

2. Reflektieren – Erfahrungen mit der bisherigen Praxis

    • Diskussion darüber, was im Umgang mit Daten und digitalen Tools bereits gut funktioniert
    • Identifikation von Herausforderungen oder Bereichen, in denen Datennutzung bislang weniger gut gelingt

3. Visionieren – Perspektiven für die Weiterentwicklung

  • Sammlung von Ideen und Wünschen für eine zukünftige Nutzung von Daten und digitalen Tools
  • Entwicklung erster Ansatzpunkte für mögliche schulische Entwicklungsschwerpunkte

Eine von der Gruppe ausgewählte Fokusperson dokumentiert an jedem Thementisch die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse auf einer Postervorlage und stellt diese im Rahmen eines kurzen Pitchs dem Plenum vor. In einem anschließenden Galeriegang betrachten und diskutieren alle Teilnehmenden die Ergebnisse anhand der Poster. Anschließend werden über eine Verteilung von Klebepunkten besonders relevante Themen priorisiert. Auf dieser Grundlage identifiziert das Kollegium zentrale Bedarfe und mögliche Entwicklungsschwerpunkte für die weitere Zusammenarbeit.

Zum Abschluss werden die priorisierten Themen gemeinsam reflektiert und eine multiprofessionell zusammengesetzte Steuergruppe (4-5 Personen) gebildet, die den weiteren Entwicklungsprozess an der Schule vorrangig begleitet. Der Workshop endet mit einem kurzen Feedback und einem Ausblick auf die nächsten Schritte der Zusammenarbeit.

Schwerpunktmodul 1: Bedarfe präzisieren und Daten zielorientiert nutzen

Format:

Präsenzveranstaltung

Schwerpunkte

  • Vertiefung datenbasierter Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse durch Austausch und Reflexion in einer multiprofessionellen Kleingruppe (auf Basis der in GM 1 identifizierten Bedarfe)
  • Analyse und Priorisierung von Themen- und Arbeitsschwerpunkten, mit denen die ersten Schritte datengestützter Entscheidungsfindung durchlaufen werden
  • Erste Auswahl geeigneter Datenquellen und möglicher Erhebungsmethoden
  • Formulierung konkreter, praxisnaher Entwicklungsziele, nächster Schritte und notwendiger Maßnahmen

Ziele

  • Die Teilnehmenden identifizieren und systematisieren die in GM 1 erarbeiteten zentrale Bedarfe und priorisieren diese, um gemeinsame Entwicklungsziele für die weitere Zusammenarbeit festzulegen.
  • Die Teilnehmenden etablieren eine partizipative Zusammenarbeit.
  • Die Teilnehmenden diskutieren und reflektieren diverse Perspektiven und formulieren konkrete Entwicklungsziele und nächste Schritte.

Zielgruppe

  • Direkt: Multiplikator:innen

  • Indirekt: Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogisches Personal an Ganztagsgrundschulen

Anzahl Teilnehmende

4-6 Personen (primär multiprofessionell zusammengesetzte Steuergruppe)

Zeitumfang

ca. 90 Minuten

Modulbeschreibung

Das praxisorientierte Schwerpunktmodul 1 ist als Vertiefung des Grundlagenmoduls 1 konzipiert. Aus verschiedenen Gründen kann es erforderlich sein, eine abschließende Priorisierung sowie die konkrete Festlegung von Entwicklungszielen zunächst in einer Kleingruppe weiter auszuarbeiten.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn

  • die Einbeziehung des gesamten (multiprofessionellen) Teams in Schulentwicklungsprozesse noch nicht etabliert ist und daher mehr Zeit, z. B. für die Teamentwicklung benötigt wird,
  • die Priorisierungen im Team stark voneinander abweichen und daher mehr Zeit für die Annäherung und/oder Kompromissfindung benötigt wird oder
  • das Team im aktuellen oder im vergangenen Schuljahr von personeller Fluktuation betroffen war und sich erst neu zusammenfinden und abstimmen muss.

In dem 90-minütigen Modul werden die im Rahmen eines Worldcafés (oder anhand anderer Methoden erarbeiteten) Ergebnisse aus Grundlagenmodul 1 aufbereitet vorgestellt. Im Mittelpunkt steht anschließend der Austausch über den Ist-Zustand, konkrete Entwicklungsziele und nächste Schritte.

1. Einführung in die bisher erarbeiteten Ergebnisse (15 Minuten)

Zu Beginn erfolgt ein kurzer Einstieg, in dem ein Rückblick auf die Erkenntnisse und Ergebnisse des Grundlagenmoduls 1 erfolgt und der Ablauf des vorliegenden Workshops erläutert wird. Die Vorstellung der vom gesamten Team der Schule erarbeiteten Bedarfe, Ideen und Wünsche lässt sich in einer Kleingruppe gut mit Moderationskarten vorstrukturieren und auf einem großen Tisch auslegen oder an eine (ggf. digitale) Pinnwand heften (à Vorlage Moderationskarten). So lassen sich in der sich anschließenden Austauschphase Themen durch Verschieben der Karten priorisieren oder wichtige Aspekte ergänzen.

2. Austauschphase: Analyse von konkreten Entwicklungszielen und Handlungsbedarfen

In dieser Phase identifizieren die Teilnehmenden in einem Gruppengespräch Handlungsbedarfe und Ziele, die im aktuellen Entwicklungszyklus bearbeitet werden sollen.

Der Ablauf erfolgt in drei Schritten:

a) Analyse des Ist-Zustands und Priorisierung der Themen (25 Minuten)

  • Diskussion der aktuellen Gegebenheiten und möglichen Bedarfe z. B. in den Bereichen Datenaustausch im multiprofessionellen Team, Angebotsentwicklung im Ganztag und digitale Unterstützungsmöglichkeiten

→ Wie sind die gesammelten Aspekte zu gewichten? Was davon sollte prioritär behandelt werden?

b) Ziele setzen: Festlegen konkreter Ziele für die datengestützte Schulentwicklung im nächsten Entwicklungszyklus (20 Minuten)

  • Gemeinsame Festlegung von ein bis zwei im Rahmen des kommenden Schulentwicklungszyklus (z. B. ein Schuljahr) bearbeitbarer Ziele.

c) Nächste Schritte und Aufgabenverteilung (25 Minuten)

  • Festlegung konkreter Ziele sowie die Zuweisung von Verantwortlichkeiten und Festlegung des zeitlichen Rahmens
  • Praxisorientierte, auf spezifische Bedarfe zugeschnittene Lösungen
  • Ggf. schon Auswahl und Festlegung geeigneter Datenquellen und ggf. Erhebungsmethoden, wenn erforderliche Daten noch erfasst werden müssen (z. B. Beobachtungen, Umfragen oder Interviews).

→ Alle Ergebnisse werden schriftlich (z. B. auf Karteikarten oder in einem digitalen Tool wie TaskCards) festgehalten und abschließend dokumentiert, z. B. abfotografiert.

3. Abschluss (5 Minuten)

Die Ergebnisse werden noch einmal zusammengefasst und offene Fragen geklärt. Die Teilnehmenden klären zudem Verantwortlichkeiten im Team.

 

Schwerpunktmodul 2: Evaluationen planen, durchführen und für Schulentwicklung nutzbar machen

Format:

Präsenzveranstaltung bestehend aus zwei Sitzungen

Schwerpunkte Sitzung 1: Grundlagen und Planung

  • Einführung: Bedeutung und Nutzen von Evaluationen
  • Zielsetzungen und Einsatzmöglichkeiten von Evaluationen
  • Eine schriftliche Befragung zur Evaluation planen und durchführen

Schwerpunkte Sitzung 2: Auswertung und Maßnahmenplanung

  • Eine schriftliche Befragung zur Evaluation am eigenen Beispiel für praxisrelevante Zielsetzungen auswerten
  • Ergebnisse einer schriftlichen Befragung einordnen und Schlussfolgerungen für die eigene Ganztagsschulentwicklung ableiten

Ziele

Sitzung 1:

  • Die Teilnehmenden können Bedeutung und Nutzen von Evaluationen für die Ganztagsschulentwicklung in multiprofessionellen Teams beschreiben.
  • Die Teilnehmenden können Zielsetzungen und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Evaluationsmethoden benennen und einordnen.
  • Die Teilnehmenden können eine schriftliche Befragung zur Evaluation zielgerichtet planen und durchführen.

Sitzung 2:

  • Die Teilnehmenden werten die erhobenen Daten mit an Wissenschaft und Praxis orientierten Methoden aus.
  • Die Teilnehmenden ordnen die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung ein.
  • Die Teilnehmenden leiten datengestützte Maßnahmen aus den Evaluationsergebnissen ab.

    Zielgruppe

    • Direkt: Multiplikator:innen
    • Indirekt: Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogisches Personal

    Anzahl Teilnehmende

    4-6 Personen (primär multiprofessionell zusammengesetzte Steuergruppen)

    Zeitumfang

    ca. 240 Minuten (zwei Sitzungen à 120 Minuten)

    Modulbeschreibung

    Das Modul umfasst zwei aufeinander aufbauende Sitzungen à 120 Minuten und kann als Vertiefung zu Grundlagenmodul 1 oder als Anschluss an Schwerpunktmodul 1 durchgeführt werden.

    Sitzung 1 vermittelt Grundlagen zum Einsatz von Evaluationen im Rahmen der datengestützten Ganztagsschulentwicklung und initiiert die Planung, Methodenwahl und erste praktische Übungen zur Erstellung einer schriftlichen Befragung in Form eines Fragebogens.

    Sitzung 2 findet nach der Phase der Datenerhebung statt und fokussiert die Auswertung und Einordnung der Ergebnisse aus der schriftlichen Befragung sowie die Ableitung konkreter Maßnahmen für die Schulentwicklung.

    Sitzung 1: Grundlagen und Planung (120 Minuten)

    Vorbereitend für Sitzung 1 sollten von den Teilnehmenden die Kapitel 2 und 3 aus der Handreichung „Fragebögen erstellen – Eine allgemeine Handreichung für Lehrkräfte und pädagogisches Personal“ gelesen werden.

    1. Einführung und Zielsetzung (ca. 20 Minuten)

    Im ersten Teil erfolgt eine allgemeine Einführung zu den Fragen:

    • Welche Bedeutung haben Evaluationen im Rahmen der datengestützten Ganztagsschulentwicklung?
    • Welche Problemstellungen und Zielsetzungen lassen sich mithilfe von Evaluationen im Rahmen der datengestützten Schulentwicklung bearbeiten?
    • Welche konkreten Einsatzmöglichkeiten für schriftliche Befragungen gibt es?
    • Welche technischen Tools eignen sich für die Erhebung und Auswertung?

    2. Eine schriftliche Befragung als Evaluation planen (ca. 90 Minuten)

    Die Teilnehmenden entwickeln, ausgehend von ihrem jeweiligen Entwicklungsschwerpunkt, eine eigene schriftliche Befragung zur Evaluation und erstellen einen kontextangemessenen Entwurf für einen Fragebogen. Im ersten Schritt können dabei folgende Fragen (anzupassen an den Planungsstand) in die Gruppe gegeben und schriftlich (z. B. mit Edumaps oder TaskCards) festgehalten werden:

    • Wiederholung: Was genau wollen wir evaluieren? Was sind unsere Ziele und Fragestellungen?
    • Welche Zielgruppen sollen einbezogen werden? Was gibt es dabei jeweils zu bedenken?
    • Welche übergreifenden Themen müssen berücksichtigt werden, um die Ziele zu erreichen?
    • In welchem Zeitraum soll die Befragung durchgeführt werden? Welcher Zeitumfang ist für die Bearbeitung des Fragebogens angemessen?

    Anschließend entwickeln die Teilnehmenden Themenbereiche und Fragen und wählen dafür passende Fragetypen und Antwortformate aus. Dabei kann sowohl das Entwickeln der Themenbereiche als auch das Formulieren konkreter Fragen den Ausgangspunkt für die gemeinsame Erarbeitung bilden.

    Zu klären ist außerdem, welche Kontextinformationen (z. B. Geschlecht, Jahrgangsstufe/Klasse, Teilnahme am Ganztag) mit erhoben werden sollten, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen und die gesetzten Ziele zu erreichen. Als Orientierung dient die Übersicht über Frage(typen) und Antwortformate in Kap. 2.3 der o. g. Handreichung zur Fragebogenerstellung. Damit Fragen von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gemeinsam formuliert und direkt überarbeitet werden können, erfolgt das Sammeln der Fragen digitalgestützt, z. B. in einer geteilten Datei, die anschließend in der digitalen Pinnwand (s. o.) unter den vorangegangenen Überlegungen zur Planung verlinkt werden kann. Die Workshopleitung berät und gibt Hilfestellungen. Es kann sich in dieser Phase anbieten, die Themenbereiche aufzuteilen und arbeitsteilig in Kleingruppen vorzugehen.

    3. Abschluss (10 Minuten)

    Der Abschluss dient dazu, im Plenum offene Fragen zu klären, nächste Schritte zu besprechen und Unterstützungsbedarfe zu formulieren (z. B. Wahl eines digitalen Tools für die Durchführung, Organisation der Befragung, Datenschutz, Einverständniserklärungen).

    Sitzung 2: Auswertung und Maßnahmenplanung (120 Minuten)

    Vorbereitend für Sitzung 2 sollten von den Teilnehmenden die Kapitel 5 und 6 aus der Handreichung „Fragebögen erstellen – Eine allgemeine Handreichung für Lehrkräfte und pädagogisches Personal“ gelesen werden. Die Teilnehmenden arbeiten in der Sitzung gemeinsam im multiprofessionellen Team an der Datenauswertung, ordnen die Ergebnisse ein und leiten daraus geeignete Maßnahmen für die weitere Ganztagsschulentwicklung ab. Die Sitzung kann wie folgt durchgeführt werden:

    1. Input und Vorstellung erster Ergebnisse (ca. 20 Minuten)

    Anhand des konkreten für die Einzelschule entwickelten Fragebogens werden Grundlagen zur Auswertung, insbesondere zur Datenbereinigung, zu tabellarischen und grafischen Darstellungsmöglichkeiten sowie zur Interpretation, vermittelt.

    Zur Vorbereitung der Gruppenarbeit werden die Originaldaten gemeinsam angeschaut, anschließend erste Auswertungsergebnisse der durchgeführten Befragung vorgestellt und erörtert, welche Darstellungsmöglichkeiten sich jeweils besonders gut eignen und warum.

    2. Gruppenarbeitsphase und Vorstellung der Ergebnisse (ca. 60 Minuten)

    Nach dieser Einführung erhalten die Teilnehmenden die Auswertung mit Tabellen, Diagrammen und Einzelantworten als Ausdruck oder in digitaler Form. Die Ergebnisse werden im multiprofessionellen Team gemeinsam besprochen, interpretiert, gewichtet und eingeordnet. Dafür werden die einzelnen Themenbereiche des Fragebogens zunächst auf 2-3 Untergruppen aufgeteilt. Ggf. sollte mit Blick auf den zeitlichen Rahmen der Sitzung zuvor eine Eingrenzung auf besonders relevante Themenbereiche erfolgen. Die Teilnehmenden markieren im ersten Schritt die wichtigsten Ergebnisse, notieren offene Fragen zur Interpretation und Einordnung der Befunde und diskutieren diese im Anschluss. Die Untergruppen halten ihre Ergebnisse schriftlich fest (z. B. auf einem Poster oder auf der digitalen Pinnwand) und stellen sie anschließend vor (pro Gruppe max. 5 Minuten). Danach werden gemeinsam Muster und themenübergreifende Aspekte identifiziert und ebenfalls schriftlich fixiert.

    3. Datengestützt Maßnahmen planen (ca. 30 Minuten)

    In dieser Phase werden konkrete und realistische Handlungsschritte aus den Befunden abgeleitet. Bei identifizierten Schwächen können gezielte Verbesserungsmaßnahmen diskutiert und beschlossen werden. Um erfolgreiche Praxis zu sichern und weiter auszubauen, sollten aber unbedingt auch die festgestellten Stärken sichtbar gemacht werden. Auch in diesem Schritt ist es hilfreich, nochmals Prioritäten zu setzen und transparent zu machen, was zeitnah umgesetzt werden kann und soll und welche Maßnahmen langfristig zu planen sind.

    4. Reflexion und Ausblick (ca. 10 Minuten)

    Den Abschluss bilden eine kurze Reflektion und ein Ausblick auf den weiteren Entwicklungsprozess. Im Mittelpunkt stehen dabei besondere Möglichkeiten und Herausforderungen des Praxisfelds Schule, aber auch offene Fragen und weitere Unterstützungsbedarfe.

    Reflexion:

    • Was haben wir aus der Sitzung mitgenommen?
    • Was möchten wir weiter vertiefen?

    Feedbackrunde:

    • Was war besonders hilfreich?
    • Welche Themen oder Informationen fehlen noch?

    Schwerpunktmodul 3: Diagnoseprozesse sichbar und nutzbar machen – Grundlagen für ein systematisches Konzept

    Format:

    Präsenzveranstaltung

    Schwerpunkte

    • Visualisierung, Reflexion und Strukturierung von Diagnosen und Tests im Jahresverlauf
    • Datenbasierte Ziel- und Maßnahmenarbeit
    • Transfer und Kooperation

    Ziele

    • Die Teilnehmenden verschaffen sich anhand des Jahreskreises einen Überblick über die an der Schule eingesetzten Diagnostiken und reflektieren diese im Hinblick auf Zeitpunkt, Zielsetzung und Häufigkeit.
    • Die Teilnehmenden identifizieren mögliche Anpassungsbedarfe hinsichtlich der eingesetzten Diagnostiken und überarbeiten und erweitern den Jahreskreis entsprechend.
    • Die Teilnehmenden lernen die Struktur datenbasierte Ziel- und Maßnahmenpläne kennen und verstehen deren Aufbau und Nutzen für schulische Entwicklungsprozesse.
    • Die Teilnehmenden formulieren auf Grundlage von Ziel- und Maßnahmenplänen gemeinsame schulische Entwicklungsziele und leiten geeignete Datenquellen sowie Kriterien zur Überprüfung der Zielerreichung ab.

      Zielgruppe

      • Schulleitungen
      • Lehrkräfte
      • (Sonder-)pädagogisches Personal

      Anzahl Teilnehmende

      ca. 20 Personen

      Zeitumfang

      ca. 160 Minuten

      Modulbeschreibung

      Dieses Schwerpunktmodul schafft einen Rahmen, um schulische Diagnoseprozesse gemeinsam in den Blick zu nehmen und neue Perspektiven auf den Umgang mit Daten in der Schulentwicklung zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht ein kollegialer Austausch, der dazu anregt, bestehende diagnostische Strukturen zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, datengestützte Entwicklungsprozesse anzustoßen und gemeinsame Ansätze für einen systematischen Umgang mit Diagnose- und Testdaten an der Schule zu erarbeiten.

      1. Einstieg und Rückblick

      Zu Beginn des Moduls reflektieren die Teilnehmenden die bisherige Zusammenarbeit im Rahmen der Fortbildung und die bereits angestoßenen schulischen Entwicklungsprozesse. Ziel dieser Phase ist es, zentrale Erfahrungen, Fortschritte sowie offene Fragen sichtbar zu machen und die gemeinsamen Arbeitsschritte zu reflektieren. Dadurch wird ein gemeinsamer Ausgangspunkt für die weitere Arbeit im Modul geschaffen.

      2. Prozess der datengestützte Entscheidungsfindung

      In dieser Phase erhalten die Teilnehmenden einen kompakten fachlichen Input zur datengestützten Schulentwicklung. Dabei werden zentrale Begriffe und Prozesse, wie etwa der Data Richness Würfel nach Klein und Hejtmanek (2023), der Datennutzungszyklus nach Lai und Schildkamp (2013) sowie Mandinach und Gummer (2016) und die Datenkompetenz (Data Literacy) nach Risdale et al. (2015) vermittelt. Die theoretischen Grundlagen dienen als Orientierung für die anschließende Praxisarbeit.

      3. Gemeinsame Konzeptentwicklung 1

      Im Zentrum steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Diagnostik-Jahreskreis der Schule. Dieser sollte im Vorfeld in Zusammenarbeit mit der Steuergruppe und auf Basis der aktuell eingesetzten diagnostischen Verfahren erstellt werden und bildet die bestehenden diagnostischen Aktivitäten in den Jahrgängen über das Schuljahr hinweg ab. Die Teilnehmenden diskutieren gemeinsam die zeitliche Einordung und Häufigkeit der verschiedenen diagnostischen Verfahren und prüfen, an welchen Stellen Anpassungen sinnvoll erscheinen und welche Vorgehensweisen unverändert bleiben sollen. Dabei wird insbesondere reflektiert, zu welchen Zeitpunkten diagnostische Ergebnisse vorliegen sollten, um schulische Entscheidungsprozesse im Hinblick auf Fördermaßnahmen oder Übergaben bestmöglich zu unterstützen. In kollegialer Diskussion werden anschließend die zentralen Erkenntnisse präsentiert und diskutiert. Die Ergebnisse dienen perspektivisch als Grundlage für einen spätere Überarbeitung des Diagnostik-Jahreskreises durch die Steuergruppe oder im Rahmen einer Dienstbesprechung.

      4. Gemeinsame Konzeptentwicklung 2

      Aufbauend auf den Ergebnissen der Konzeptarbeit mit dem Jahreskreis erstellen die Teilnehmenden in ihren Gruppen erste Ziel- und Maßnahmenpläne für die datengestützte Schulentwicklung. Sie formulieren Entwicklungsziele und legen fest, welche (diagnostischen) Daten zur Überprüfung dieser Ziele herangezogen werden können. Die Pläne sind für unterschiedliche Ebenen (individuell, Klassenstufe, Schule) nutzbar und unterstützen sowohl kurz- als auch langfristige Entwicklungsprozesse. Dabei kann entweder die ausführliche als auch die vereinfachte Version des Plans genutzt werden. Sie sollen im Entwicklungsprozess Transparenz schaffen und diesen dokumentier- und evaluierbar machen. Mit den entstandenen Plänen kann nach der Fortbildung weitergearbeitet werden und Entwicklungen strukturiert und geplant vorangebracht werden.

      5. Reflexion und Ausblick

      Zum Abschluss reflektieren die Teilnehmenden die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit und diskutieren mögliche Perspektiven für die Weiterarbeit an der Schule. Zudem wird Raum für Feedback zum Modul und dem bisherigen Prozess der Zusammenarbeit gegeben.

      Grundlagenmodul 2: Rückblick und Perspektiven für die Ganztagsschulentwicklung

      Format:

      Präsenzveranstaltung

      Schwerpunkte

      • Sichtbarmachen zentraler Prozesse, Entwicklungen und Erfolge
      • Ermutigung zur eigenständigen Fortführung der Ganztagsschulentwicklung / der teamorientierten Weiterarbeit
      • Ggf. Formulierung nächster/neuer Ziele

      Ziele

      • Die Teilnehmenden reflektieren zentrale Erfahrungen, Ergebnisse und Veränderungen im bisherigen Prozess der datengestützten Schulentwicklung.
      • Die Teilnehmenden tauschen sich über zukünftige Entwicklungsperspektiven und -ziele aus.
      • Die Teilnehmenden gewinnen Handlungssicherheit, indem sie das Erlernte selbstständig auf weitere Themen übertragen.
      • Die Teilnehmenden initiieren teamorientierte Folgeprozesse und legen erste nächste Schritte fest.

        Zielgruppe

        • Direkt: Multiplikator:innen

        • Indirekt: Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogisches Personal

        Anzahl Teilnehmende

        Max. 32 Personen (gesamtes pädagogisches Personal; idealerweise dieselben Teilnehmenden wie in GM1)

        Zeitumfang

        ca. 90 bis 150 Minuten

        Modulbeschreibung

        Im Grundlagenmodul 2 werden die seit der Einführungsveranstaltung (GM1) erzielten Ergebnisse der datengestützten Schulentwicklung zusammengeführt und gemeinsam reflektiert. Im kollegialen Austausch erfolgt eine Inputphase, in der die Teilnehmenden Anregungen und Methoden zu ihrem zuvor mitgeteilten Schwerpunkt erhalten, um diesen weiterzuverfolgen. Darauf folgt eine neue Austauschphase. Das Modul endet mit der Sammlung erster (konkreter) Umsetzungsideen für den nächsten Durchlauf.

        Der zeitliche Umfang beträgt 90-150 Minuten, je nach Arbeitsstand und Diskussionsbedarf im Team.

        1. Einstieg und Warm-up (ca. 15 Minuten)

        Nach der Begrüßung stellt die Workshopleitung den Ablauf vor und zeigt anhand einer grafischen Übersicht die zentralen Prozessschritte seit dem GM1 in einem eher allgemein zusammenfassenden Rückblick. Mithilfe von Impulsfragen erhalten die Teilnehmenden hier die Möglichkeit, ihre eigene Wahrnehmung zur bisherigen Entwicklung abzugeben, bevor die wichtigsten Meilensteine anhand eines Entwicklungszyklus präsentiert werden.

        2. Hauptphase (ca. 60 – 90 Minuten)

        Ein kompakter fachlicher Input knüpft an dem im Vorfeld mitgeteilten Thema, das zur Weiterarbeit ausgewählt wurde, an. Der Schwerpunkt liegt auf methodischen Beispielen, wie Ideen praxisnah in den schulischen und/oder pädagogischen Alltag integriert werden zu können. Die Teilnehmenden sammeln Transferideen und entwickeln im Anschluss erste Ansätze für eine Umsetzung. In der Großgruppe analysieren die Teilnehmenden gemeinsam den Status quo, reflektieren Erfahrungen (im Hinblick auf digitale Tools und datengestützte Verfahren) für den nächsten Zyklus der datengestützten Schulentwicklung. In Kleingruppen (4–6 Personen) erarbeiten sie verschiedene thematische Schwerpunkte dazu, bündeln ihre Ergebnisse auf einer Poster- oder Kartenvorlage und präsentieren diese im Plenum.

        Dort werden in einem offenen Austausch Synergien, Chancen, Herausforderungen und mögliche nächste Schritte gemeinsam diskutiert und priorisiert. Anschließend formulieren die Teilnehmenden konkrete nächste Schritte, verteilen Verantwortlichkeiten und legen Zeitrahmen fest.

        3. Abschlussreflexion (ca. 15 Minuten)

        Die Teilnehmenden reflektieren zum Abschluss ihre wichtigsten Erkenntnisse und übertragen diese auf ihre eigene Praxis. Dies kann in Form einer kurzen Blitzlichtrunde erfolgen, in der sie ihre zentralen Erkenntnisse aus dem Workshop teilen („Mein Aha-Moment (heute) war…“ / „Was nehme ich aus dem Workshop mit?). Anschließend formulieren Sie einen konkreten Praxistransfer für ihren Alltag („Das werde ich anwenden…“).

         

        Literaturangaben

        Bohl, T. (2009). Theorien und Konzepte der Schulentwicklung. In S. Blömeke, T. Bohl, L. Haag, G. Lang-Wojtasik, & W. Sacher (Hrsg.), Handbuch Schule (S. 553-559). Klinkhardt/UTB.

        Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG), Pub. L. No. BGBl. I 2021, Nr. 71, 4602 (2021).

        Hebbecker, K., Förster, N., Forthmann, B., & Souvignier, E. (2022). Data-based decision-making in schools: Examining the process and effects of teacher support. Journal of Educational Psychology, 114(7), 1695–1721. https://doi.org/10.1037/edu0000530

        Klein, E. D., & Hejtmanek, R. A. (2023). „Data Richness“ als Merkmal erfolgreicher Schulen. Ein Systematisierungsversuch. In K.-S. Besa, D. Demski, J. Gesang, & J.-H. Hinzke (Hrsg.), Evidenz- und Forschungsorientierung in Lehrer*innenbildung, Schule, Bildungspolitik und -administration: Neue Befunde zu alten Problemen (S. 197–220). Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-38377-0_10

        Lai, M. K., & Schildkamp, K. (2013). Data-based Decision Making: An Overview. In Schildkamp, K., Lai, M. K. & Earl, L. (Hrsg.), Data-based Decision Making in Education, Studies in Educational Leadership 17 (S. 9–21). Springer.

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