Sozialraumorientierte Schulentwicklung – Sozialräume verstehen und gestalten
Einführung in das Thema
Der diversitätssensible Umgang mit der Vielfalt von Schüler:innen und ihren Familien gehört zu den zentralen Herausforderungen an Schulen. Um allen Kindern gleiche Bildungs- und Teilhabechancen zu ermöglichen, müssen Schulen Unterschiede in Sprache, Fähigkeiten, Interessen, kulturellem Hintergrund oder sozialer Herkunft angemessen berücksichtigen. Heterogene Lerngruppen sind dabei längst der Normalfall. Durch migrationsgesellschaftliche Entwicklungen nimmt die Diversität jedoch weiter zu – dafür steht der Begriff (Super-)Diversität – und prägt zunehmend sowohl die Zusammensetzung der Schülerschaften an Schulen als auch in Wohnquartieren.
Die Entwicklung diversitätssensibler Schulen stellt große Anforderungen an die Einzelschule und ihre Akteur:innen. Nachhaltige Veränderungen versprechen Schulentwicklungsprozesse, die an standortspezifischen Bedingungen, Bedarfen sowie Ressourcen ausgerichtet sind. Der Ansatz der Sozialraumorientierten Schulentwicklung zielt darauf, vorhandene sozialräumliche Konstellationen systematisch einzubeziehen und zum Ausgangspunkt reflektierter und kooperativer Schulentwicklungsprozesse zu machen.
Näheres zum Thema (Super-)Diversität
Im Zuge migrationsgesellschaftlicher Entwicklungen zeigt sich in Deutschland eine zunehmende Diversität innerhalb migrantischer Gruppen. Mit dem Begriff der Diversität wird die Vielfalt der Menschen auf zentrale Dimensionen (u.a. kulturelle Herkunft oder Religionszugehörigkeit) heruntergebrochen (Franken, 2015). Der Begriff Superdiversität hingegen wird verwendet, wenn unter Gesellschaftsmitgliedern, etwa in einer Schulklasse, keine numerische ethnische, (sozio-)kulturelle oder nationale Mehrheit existiert (Schneider, 2020). Danach können sich auch Menschen aus einem Herkunftsland, also vermeintlich homogene Gruppen, hinsichtlich einer Vielzahl von Dimensionen sowie deren Überschneidungen voneinander unterscheiden. Dabei ist die Vielfalt in Bezug auf Herkunft, Religion und Sprache unter Kindern in Deutschland besonders stark ausgeprägt (El-Mafaalani, 2025).
Projektzusammenhang
Das Teilprojekt Sozialraumorientierte Schulentwicklung ist im Rahmen des Projektverbunds DigiSchuKuMPK angesiedelt, der auf eine digitalisierungsbezogene und digital gestützte Professionalisierung von Lehrkräften und weiterem pädagogisch tätigen Personal an ganztägigen inklusiven Grundschulen zielt. Dieser Projektverbund besteht aus mehreren Communities of Practice (CoP), in denen Vertreter:innen aus Wissenschaft und Schulpraxis in sog. Entwicklungswerkstätten an unterschiedlichen Themen ko-konstruktiv zusammengearbeitet haben. CoP 2 zielte unter Beteiligung von drei Hochschulstandorten und neun Projektschulen darauf, sozialräumliche Herausforderungen zu identifizieren, Handlungsstrategien in multiprofessionellen Teams zu entwickeln und sozialraumorientierte Schulentwicklungsprozesse zu initiieren.
Näheres zum Thema Sozialraum und Sozialraumorientierte Schulentwicklung
Der neueren Sozialraumforschung ist die Erkenntnis zu verdanken, dass Raum als Ergebnis sozialer Prozesse zu verstehen ist (Löw, 2001; Kessl & Reutlinger, 2022). Erst durch die individuelle und kollektive Deutung und Nutzung von verdinglichten Orten durch handelnde und miteinander interagierenden Akteur:innen werden Sozialräume produziert und reproduziert. Die Einzelschule lässt sich dabei „als Sozialraum im Sozialraum“ (Forell, 2023, S. 19) verstehen. In dieser Doppelbedeutung wird der Sozialraum einer Schule über die verschiedenen inner- und außerschulischen Interaktionsgeflechte definiert, die von standortspezifischen Bedingungen gerahmt und beeinflusst werden. Mehrere Dimensionen ermöglichen ein umfassendes Verständnis des schulischen Sozialraums und eröffnen Perspektiven für Schulentwicklung (Forell, 2023, S. 16ff.):
Physisch-materielle Dimension: Geographisches Einzugsgebiet, Schulgebäude, Ausstattung oder lokale Infrastruktur wie Vereine, Jugendzentren oder öffentliche Plätze.
Sozialdemographische Dimension: Sozioökonomische, bildungs- und migrationsbezogene oder familienstrukturelle Merkmale der Schülerschaft.
Handlungsbezogene Dimension: Subjektive und gruppenbezogene Interaktions- und Handlungspraktiken, Deutungsmuster sowie Aneignungsprozesse bei der Erschließung und Gestaltung von Räumen.
Ziele des Projekts
- schulischen und außerschulischen Sozialraum mit Schüler:innen und weiteren schulischen Akteur:innen digital gestützt entdecken, analysieren und erfassen
- sozialräumliche Herausforderungen identifizieren
- Ressourcen im schulischen und außerschulischen Sozialraum für Bildungs- und Teilhabeprozesse erschließen
- sozialraumorientierte und diversitätssensible Schulentwicklungsprozesse mit Hilfe multiprofessioneller Teams initiieren
- Lehrkräfte und weiteres pädagogisch tätiges Personal für unterschiedliche Lebenswelten sensibilisieren und ressourcenorientiertes Handeln ermöglichen
Überblick über die Fortbildungsmodule
Nach rund einjähriger ko-konstruktiver Zusammenarbeit in den Entwicklungswerkstätten, die an jeder Projektschule etabliert wurden, haben sich drei Fortbildungsmodule herauskristallisiert. Diese Fortbildungsmodule eröffnen Zugänge zur subjektiven Erschließung von Sozialräumen, zur datenbasierten Analyse sozialräumlicher Kontexte sowie zur breiter angelegten Erfassung schulischer Akteur:innenperspektiven zu unterschiedlichen Themen. Diese Fortbildungsmodule tragen dazu bei, sozialräumliche Konstellationen einschließlich unterschiedlicher Facetten von Diversität in Schule und Umgebung nicht nur als Herausforderung, sondern als Ausgangspunkt sozialraumorientierter Schulentwicklungsprozesse zu bearbeiten. Unterstützung bei der Integration von Erkenntnissen aus den verschiedenen Fortbildungsmodulen sowie der Entwicklung von Perspektiven für Schulentwicklungsprozesse bietet ein viertes, modulübergreifendes Fortbildungsmodul.
Die Fortbildungsmodule im Einzelnen …
Fortbildungsmodul Sozialraum entdecken (subjektiv & explorativ)
Orte im schulischen und außerschulischen Sozialraum und deren Qualitäten können aus der subjektiven Sicht der dort handelnden Menschen entdeckt und erschlossen werden. Für Schule und Schulentwicklung ist die Perspektive von Kindern auf ihre Lern- und Lebenswelt zentral. Entscheidend ist dabei die Frage, wie Räume beschaffen sein müssen, damit Kinder sich in ihnen wohlfühlen. Die Perspektive von Kindern kann um Perspektiven von weiteren Personen in- und außerhalb der Schule ergänzt werden (Lehrkräfte, weiteres pädagogisch tätiges Personal, Eltern, Akteur:innen außerschulischer Bildungseinrichtungen oder kommunale Stakeholder). Dadurch können verschiedene Perspektiven auf den gemeinsamen schulischen Raum miteinander verglichen werden, dessen Nutzung nicht selten eigenen (außer-)schulischen Logiken folgt.
Näheres zum Thema Wohlbefinden (Child Well-being)
Sozialräumlich ausgerichtete Forschungsarbeiten im Bereich der Child Well-being-Forschung fragen danach, wie Räume beschaffen sein müssen, damit Kinder sich in ihnen wohl fühlen (Feger & Andresen, 2019). Interessant sind diejenigen Forschungsarbeiten, die Wohlbefinden mit Hilfe qualitativer und partizipativer Forschungsmethoden aus der Perspektive von Kindern rekonstruiert haben – und nicht aus der Perspektive von Erwachsenen. Danach fühlen sich Kinder subjektiv wohl, wenn das räumliche Umfeld es ihnen erlaubt, sich einbringen und mitbestimmen zu dürfen, sie sich sicher und geschützt fühlen und sie sich als wertgeschätzt und anerkannt erfahren (Fattore et el., 2016). Weiterführend sind Ansätze, Kinder als Expert:innen für ihre Lern- und Lebenswelt ernst zu nehmen, ihnen zuzuhören und Möglichkeiten zu schaffen, sie altersgerecht an der Gestaltung schulischer und außerschulischer Räume partizipieren zu lassen (u.a. Fegter et al., 2024).
Für die Durchführung steht mit der App #stadtsache ein digitales Tool zu Verfügung, mit dem Fotos, Videos und Tonaufnahmen erstellt, thematisch geordnet, auf vielfältige Art und Weise persönlich kommentiert und auf interaktiven digitalen Karten visualisiert werden können. Im Gegensatz dazu ist die klassische Nadelmethode eine analoge Beobachtungs- und Kartierungstechnik, bei der bestimmte Merkmale eines Sozialraums auf einem gedruckten Stadtplan mit Nadeln oder anderen Markierungen sichtbar gemacht werden.
Diese interaktiven digitalen oder analogen Karten können – teils angereichert mit weiteren Materialien (z.B. Plakate, Collagen) – bei verschiedenen Gelegenheiten präsentiert werden (z.B. Schulveranstaltungen, Konferenzen oder Gremien) und liefern hier Impulse für eine vertiefende Auseinandersetzung mit strukturellen und handlungsbezogenen Aspekten von Sozialräumen sowie deren weitere partizipative Gestaltung.
Materialien:
- TaskCard Sozialraumerkundung leicht gemacht mit vielfältigen Informationen, Hinweisen und Materialien
- ScrollyPages mehrtägige thematische (Lern-)Projekte: Sicherheit auf dem Schulweg, Mittagsfreizeit, Freizeit-Orte, Mein Stadtteil, Müll im Stadtteil, Freundschafts-Orte
- Padlet interaktiver, mehrsprachiger Stadtplan von Kindern für Kinder (externer Link)
- PDF beispielhafte Stadtteilkarte, die in Zusammenarbeit mit der Melanchthonschule Münster entstand
Fortbildungsmodul Sozialraum analysieren (datenbasiert & kontextsensibel)
Dieses Modul richtet sich an Lehrkräfte, weiteres pädagogisch tätiges Personal sowie Schulleitungen. Es bietet ihnen die Gelegenheit, auf Basis objektiver Daten die sozialräumlichen Besonderheiten des Einzugsgebiets einer Schule zu erfassen, zu analysieren und zu reflektieren. Die Sozialraumanalyse ist als Workshop konzipiert. Der Fokus liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit solchen milieuspezifischen Herkunftsmerkmalen der Schülerschaft, die als ursächlich für Bildungsbenachteiligung angesehen werden: insbesondere Arbeitslosenquote, Nettokaufkraft, Abiturquote oder Familiensprache. Für den Workshop steht eine im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Schule macht stark entwickelte Web-Anwendung zur Verfügung (ALSO-App; Forell & Schuchardt, 2025). Mit Hilfe der App lassen sich kleinräumige, georeferenzierte Sozialraumkarten zur Analyse eines Einzugsgebiets erstellen und interaktiv nutzen. Während der Arbeits- und Austauschphasen können die Teilnehmer:innen objektive Daten mit eigenen Sichtweisen abgleichen und dadurch ihre Habitussensibilität weiterentwickeln. Des Weiteren kann die Auseinandersetzung mit objektiven Daten dazu beitragen, sozialräumliche Herausforderungen zu identifizieren, aber auch Potenziale und Ressourcen des Wohnquartiers und seiner Bewohner:innen zu erkennen.
Material:
- ScrollyPage – Der schulische Sozialraum unter der Lupe mit vielfältigen Informationen, Hinweisen und Materialien
Näheres zum Thema Habitussensibilität
Der Begriff des ‚Habitus‘ wurde von dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu geprägt und bezieht sich auf Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster verschiedener sozialer Klassen. Nach diesem Verständnis erwerben Menschen ein Repertoire an Handlungsmustern, das sich am Vorbild ihres direkten sozialen Umfelds orientiert und dieses – meist unbewusst – habitualisiert. Passungsprobleme entstehen, wenn Handlungsmuster, die in der Herkunftsfamilie erworben werden, mit Präferenzen, Erwartungen und Anforderungen in Bildungsinstitutionen nicht übereinstimmen. „Habitussensibilität“ (Rutter & Weitkämper, 2022) stellt in diesem Zusammenhang eine personale Ressource dar, die eine professionelle Auseinandersetzung mit (fremden) Lebenswelten, Denkmustern und Alltagskulturen ermöglicht. Dabei sind Lehrkräfte in Schulen in sozialräumlich benachteiligter Lage besonders gefordert, Mechanismen der innerschulischen Produktion und Reproduktion sozialer Ungleichheit zu reflektieren und aufzubrechen.
Fortbildungsmodul Sozialraum erfassen (systematisch & multiperspektivisch)
Die Sichtweisen schulischer Akteur:innen zu bestimmten Themen können im Weiteren durch systematische und größer angelegte Befragungen erfasst werden. Je nach Schule und nach standortspezifischen Zielen können unterschiedliche thematische Schwerpunkte gesetzt und unterschiedliche Personengruppen adressiert werden. Um Perspektiven auf ein- und dasselbe Thema vergleichen zu können, lassen sich die Befragungen auch multiperspektivisch anlegen.
Das Fortbildungsmodul enthält mehrere Befragungen: eine Elternbefragung zu sozialräumlichen Herausforderungen sowie die Möglichkeit zur Partizipation, eine Schülerbefragung zur Gestaltung der Mittagsfreizeit im Ganztag und eine andere Schülerbefragung zur (Super-)Diversität unter den Schüler:innen (in Bezug auf Herkunftsland, Sprache oder Religion) sowie deren Eltern und Großeltern. Die Schülerbefragung zur (Super-)Diversität ist so konzipiert, dass sie gleichzeitig auch als Lern- und Arbeitsmaterial im Interesse einer diversitätssensiblen Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zur Stärkung interkultureller Kompetenzen in der Schulgemeinschaft eingesetzt werden kann.
Folgende Materialien runden das Fortbildungsmodul ab: Hinweise auf digitale Tools, mit denen Online-Befragungen konzipiert werden können, darunter auch die KoboToolbox, die Open Access bereitgestellt wird und technische Möglichkeiten bietet, Befragungen altersgerecht, sicher und leicht verständlich zu gestalten (u. a. durch eine Foto-Voice-Funktion). Ergänzend finden sich Hinweise zur praktischen Umsetzung von Befragungen sowie Reflexionsfragen zur Auswertung der Ergebnisse und zu deren Präsentation im Kollegium oder in der gesamten Schulgemeinschaft.
Materialien:
- TaskCard Schule multiperspektivisch verstehen – Befragungen leicht gemacht mit vielfältigen Informationen, Hinweisen und Materialien zur Durchführung von Befragungen: Elternbefragungen (zu sozialräumlichen Herausforderungen und zur Partizipation) sowie Schülerbefragungen (zur Mittagsfreizeit im Ganztag und zur (Super-)Diversität von Schüler:innen)
- Lern- und Arbeitsmaterial zur (Super-)Diversität unter Schüler:innen sowie deren Eltern und Großeltern
Fortbildungsmodul (übergreifend)
Sozialraum gemeinsam gestalten (systematisch & multiperspektivisch)
Dieses Fortbildungsmodul ist übergreifend angelegt. Im Mittepunkt steht dabei die Gestaltung eines pädagogischen Tages, auf dem gemeinsame Perspektiven für den weiteren, sozialraumorientierten Schulentwicklungsprozess erarbeitet werden (Perspektiventag). In die Arbeitsphasen können sowohl die Ergebnisse aus Exploration und Analyse des Sozialraums als auch Befunde aus den durchgeführten Befragungen einfließen. Ziel ist es, unterschiedlichen Erkenntnisquellen dialogisch zusammenzuführen und partizipativ weiterzuentwickeln. Das Modul enthält darüber hinaus Hinweise zu relevanten Akteur:innen aus Schule und Sozialraum, die in den Prozess einbezogen werden können, Vorschläge zur adressatengerechten Präsentation von Ergebnissen sowie konzeptionelle Anregungen für die Gestaltung der verschiedenen Phasen des Workshops.
Material:
- TaskCard Perspektiventag: Daten nutzen – Schule aus verschiedenen Blickwinkeln gestalten mit vielfältigen Informationen, Hinweisen und Materialien zur Durchführung eines Perspektiventages
Abschluss: Checklisten
Für die praktische Umsetzung sozialraumorientierter Schulentwicklung stehen drei Checklisten zur Verfügung. Sie greifen zentrale Bausteine der Fortbildung auf und unterstützen dabei, diese in die Praxis zu übertragen:
Die Checklisten beziehen sich auf wichtige Schritte sozialraumorientierter Schulentwicklung. Sie helfen, den Überblick zu behalten und Vorhaben zielgerichtet und systematisch zu planen und partizipativ umzusetzen. Dazu gehören beispielsweise: Ziele klären, unterschiedliche Sichtweisen erfassen, Beteiligte einbinden, Ergebnisse aufbereiten und daraus Schlussfolgerungen für den weiteren Prozess ableiten.
Literatur zur weiteren Vertiefung
El-Mafaalani, A. (2025). Superdiverse Kindheiten. In A. El-Mafaalani, S. Kurtenbach & K.P. Strohmeier (Hrsg.), Kinder. Minderheit ohne Schutz (S. 65–86). Kiepenheuer & Witsch.
Fattore, T., Mason, J. & Watson, E. (2016). Children’s Understandings of Well-being. Springer. https://doi.org/10.1007/978-94-024-0829-4
Fegter, S.; Million, A.; Fischer, L.; Exeler, E.; März, S.; Schamun, K. (2024). Wohlergehen von Kindern in sozial-räumlichen Kontexten. Intersektionale Perspektiven auf die Erfahrungen von Kindern an nicht‐schulischen Lernorten. WIKK*I: Berlin. https://doi.org/10.14279/depositonce-21607
Fegter, S. & Andresen, S. (2019). Erziehung und Bildung in der Kindheit als sozialraumbezogenes Handlungsfeld. In F. Kessl, & C. Reutlinger (Hrsg.), Handbuch Sozialraum, Sozialraumforschung und Sozialraumarbeit (S. 401–418). Springer Nature. https://doi.org/10.1007/978-3-531-19983-2_29
Forell, M. (2023). Zur theoretischen Verfasstheit des schulischen Sozialraums. In M. Forell, G. Bellenberg, L. Gerhards & L. Schleenbecker (Hrsg.), Schule als Sozialraum im Sozialraum (S. 14–25). Waxmann.
Forell, M. & Bellenberg, G. (2025). Bildungsungleichheit als Gegenstand sozialraumorientierter Schulentwicklung(sforschung). In T. Drope, K. Maaz & S. Reh (Hrsg.), Bildungsungleichheit als Gegenstand der Bildungsforschung. Epistemologische Annahmen, methodologische Zugänge, Erträge und offene Fragen (S. 343–362). Waxmann.
Forell, M. & Schuchardt, J. (2025). Mikrokosmos schulischer Nahraum: Sozialraumanalyse mit der ALSO-App. Beitrag im Rahmen der Themenreihe ‘Sozialräumliches Bildungsmonitoring. Mit kleinräumigen Daten zu gerechten Bildungschancen’. Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement (KOSMO).
Franken, S. (2015). Personal: Diversity Management. Springer Gabler. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-45472-2_5
Kessl, F. & Reutlinger, C. (2022) (Hrsg.). Sozialraum. Eine elementare Einführung. Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-29210-2
Rutter, S. & Weitkämper, F. (2022). Die (Re-)Produktion sozialer Ungleichzeit in der Schule. Ein Thema für die Lehrkräfteausbildung. Expertise im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Bertelsmann Stiftung.
Schneider, J. (2020). Was heißt „Integration“ in superdiversen Nachbarschaften? https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/integrationspolitik/308203/was-heisst-integration-in-superdiversen-nachbarschaften/ (letzter Zugriff: 20.02.2026)
Löw, M. (2001). Raumsoziologie. Suhrkamp.
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