Digitaler, leitfadenbasierter Fortbildungskurs zur themenoffenen, heterogenitätssensiblen Schul- und Kooperationsentwicklung

Hier stellen wir Ihnen einen digitalen, leitfadengestützten und themenoffenen Fortbildungskurs zur heterogenitätssensiblen Schul- und Kooperationsentwicklung an (inklusiven) Ganztagsgrundschulen vor. Der Kurs hat zum Ziel, Grundschulen auf ihrem individuellen Schulentwicklungsweg in Form eines Leitfadens über etwa ein Schuljahr hinweg zu begleiten. Er enthält Impulse, Werkzeuge und Reflexionsanlässe, um Zusammenarbeit im Kollegium bewusster, strukturierter und wirksamer zu gestalten.

Der Kurs basiert auf Erfahrungen und Rückmeldungen von der Arbeit in Entwicklungswerkstätten, die mit Grundschulen aus Dortmund, Oldenburg, Osnabrück und Ratingen durchgeführt wurden.

Bitte beachten Sie: Diese Seite befindet sich aktuell noch im Aufbau und wird bis Ende März 2026 vervollständigt.

Hintergrundinformationen zur Fortbildung

Die Fortbildung stellt einen leitfadengestützten Orientierungsrahmen für Schulentwicklungsprozesse dar. Dieser Prozess bezieht das gesamte Schulkollegium ein. Die Fortbildung gliedert sich in fünf zentrale Phasen zzgl. Selbstchecks und eines Rückblicks, die im Folgenden kurz dargestellt werden:

Bedarfe ermitteln

In der ersten Phase werden die Bedarfe auf Grundlage von Bedürfnissen oder Beobachtungen aus dem Schulalltag im Hinblick auf Verbesserungen oder Veränderungen aus dem Kollegium ermittelt. Damit identifiziert das Schulkollegium Schulentwicklungsbedarfe, um aus diesem Pool an Bedarfen zunächst ein Thema für den Schulentwicklungsprozess kollektiv auszuwählen und im weiteren Prozess gemeinsam zu bearbeiten.

Visionen entwickeln und Entwicklungsvorhaben formulieren

In der zweiten Phasen soll gemeinsam eine Vision entwickelt werden. Dabei wird der leitenden Fragestellung nachgegangen, welches Ziel am Ende des Schulentwicklungsprozesses erreicht werden soll. Aus dem in der ersten Phase ermittelten Thema und dem in dieser Phase festgelegten Ziel wird so eine konkrete Vision (Entwicklungsvorhaben) formuliert.

Akteursperspektiven einbeziehen und sichtbar machen

In der dritten Phase soll festgelegt werden, wessen Sichtweisen/ Perspektiven genauer betrachtet werden sollen. Dazu wird entweder die Kinderperspektive, die Personalperspektive oder die Elternperspektive zu dem zuvor festgelegten Entwicklungsvorhaben erhoben. Mittels eines digitalen Tools kann die Akteursgruppe zu ihrer Meinung/ Sichtweise/ Einstellung befragt werden. Die erhobenen Daten werden danach präsentiert und interpretiert.

Aktionspläne auf Basis der Ergebnisse entwickeln

In der vierten Phase werden Aktionspläne auf Basis der interpretierten Ergebnisse der zuvor durchgeführten Umfrage entwickelt. Dabei soll die in der zweiten Phase gemeinsam entwickelte Vision im Blick behalten werden. Die Aktionspläne unterstützen dabei, die Umsetzung zu konkretisieren und priorisieren.

Aktionspläne umsetzen, evaluieren und (ggf.) anpassen

In der fünften Phase geht es darum, die zuvor entwickelten Aktionspläne in die Schulkultur zu implementieren, um in einem zweiten Schritt mittels Evaluation(en) mögliche Stolpersteine zu identifizieren und ggf. die Aktionspläne bzw. deren Umsetzung anzupassen. Dabei soll es auch um die Frage gehen, ob das Ziel des Entwicklungsvorhabens erreicht wurde.

Rückblick durchführen

Die Umsetzung der Aktionspläne sowie mögliche Anpassungen sollten zu beobachtbaren Veränderungen und Entwicklungen in der Schulkultur geführt haben. Damit ist der Schulentwicklungsprozess hinsichtlich des gewählten Themas abgeschlossen. Abschließend soll der „Blick zurück nach vorne“ gerichtet werden, um vollzogene Entwicklungen wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Weiterführende Links

BEACHTEN SIE: Der gesamte Kurs steht Ihnen hier ab Ende März zur Verfügung.